Neodym-Überbandmagnete | für Fein-Schüttgut

Neodym-Überbandmagnete (Overbänder) werden eingesetzt, um ferromagnetische Teile zuverlässig aus Schüttgütern mit geringer Körnung, wie z. B. Getreide oder feinem Schüttgut, zu entfernen.
Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo eine automatische Metallabscheidung notwendig ist, z. B. wenn der Anteil der ferromagnetischen Fremdteile im Produkt zu hoch ist.


Funktionsweise der Neodym-Überbandmagnete

Die Neodym-Magnete erzeugen ein starkes permanentes Magnetfeld, das selbst kleinste ferromagnetische Partikel aus dem Materialstrom anzieht.

  • Wirkungsbereich: bis ca. 100 mm Abstand vom Fördergut

  • Ideal für kleinste Partikel, leicht magnetisierbare Metalle

  • Automatische Ausscheidung über Eigenband oder Austragsmechanismus

Das Förderband transportiert das Material unter dem Magnetfeld hindurch, während die FE-Teile angezogen und seitlich oder stirnseitig ausgetragen werden.

Einsatzbereiche & Materialien

  • Getreide- und Lebensmittelindustrie

  • Recycling von feinem Schüttgut

  • Förderbänder in:

    • Aufbereitungsanlagen für Körnung < 5 mm

    • Produktionslinien mit hohem FE-Anteil

  • Schutz nachgeschalteter Maschinen, Siebe und Mühlen

Vorteile für Ihre Produktion

  • Hohe Abscheideleistung für kleine Partikel

  • Permanente Magnetkraft ohne externe Energieversorgung

  • Geringer Wartungsaufwand

  • Robuste Bauweise für Industrieeinsatz und Dauerbetrieb

  • Präzise Anpassung an Bandbreite, Materialfluss und Fördergeschwindigkeit

Integration in Förderanlagen

  • Nachrüstung bestehender Förderbänder

  • Planung neuer Anlagen

  • Praxisbeispiele und Referenzen


Auslegungskriterien für Neodym-Überbandmagnete 

  • Förderbandbreite – bestimmt Magnetlänge und Abdeckung.

  • Förderbandgeschwindigkeit – beeinflusst Abscheideleistung.

  • Schichthöhe auf dem Förderband – Materialhöhe bestimmt Magnetwirkung.

  • Materialdichte – schwerere Schüttgüter benötigen stärkere Magnete.

  • Partikelgröße der Eisenanteile – kleine Partikel benötigen leistungsstarke Neodym-Magnete.

  • Anteil der ferromagnetischen Fremdteile – hoher Metallanteil erfordert angepasste Magnetleistung.

  • Entfernung der Metallteile – Eigenband, Austragsvorrichtung oder manuelle Entleerung für kontinuierlichen Betrieb.


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